Die Gravity Equal Force von Armin Strom

Diese Uhr nimmt das traditionelle Federhaus und dreht es auf den Kopf, wobei ein Aufzug-Hemmungs-Auskupplungsmechanismus, kombiniert mit einem automatischen Aufzug, eingebaut wurde, sodass für konstante Antriebskraft an der Unruh gesorgt ist. Das Werk, das Zifferblatt und das Gehäuse wurden komplett neu entworfen. Die Gravity Equal Force bildet den Auftakt der neuen Kollektion System 78, die sich durch innovative Uhrmacherkunst zu einem wettbewerbsfähigen Preis auszeichnet.

Gemäss dem Leitmotiv der Manufaktur Armin Strom muss jede Uhr eine Innovation enthalten. Die Gravity Equal Force wurde von dem Wunsch inspiriert, eine konstante Kraft auf die Unruh auszuüben, um so die Ganggenauigkeit zu verbessern. Aufbauend auf einem klassischen Aufzug-Hemmungs-Mechanismus entwickelte Armin Strom ein geniales Aufzug-Hemmungs-Auskupplungssystem, das im Inneren des Federhauses arbeitet und das auf die Unruh ausgeübte Drehmoment begrenzt, sodass die Antriebsenergie gleichmässig abgegeben wird. Erstmals wurde ein Aufzug-Hemmungs-Auskupplungsmechanismus in ein Werk mit einem automatischen Aufzug eingebaut.

Doch eine Innovation allein sollte noch nicht reichen: Armin Strom liess sich vom Inneren einer reparaturbedürftigen Taschenuhr eines US-amerikanisches Sammlers inspirieren, die mit einem festen Federhaus ausgestattet war, das gegenüber dem üblichen umlaufenden Federhaus klare Vorteile hat. Daraufhin entwickelten die Uhrmacher ein umgekehrt funktionierendes Federhaus, in dem das Gehwerk über die Federhaus-Welle angetrieben und beim Aufziehen das Federhaus-Gehäuse bewegt wird. Beides verbessert die Funktionalität und reduziert die Abnutzung.

Dieser Entwurf nach neuestem Stand der Technik sorgt für eine stabile, reibungsarme Drehachse für die Triebfeder, sodass deren Energie über die in Präzisions-Rubin-Lochsteinen gelagerte Federhaus-Welle abgegeben werden kann. Obwohl nur ein Bruchteil des Energie-Inhalts der Triebfeder genutzt wird, weil sich die Feder nicht komplett entspannen darf, erreicht Armin Strom dennoch eine Gangreserve von 72 Stunden. Die Triebfeder wird durch einen unidirektional drehenden und von der Zifferblattseite her sichtbaren Mikrorotor aufgezogen und trägt zur Information auf der Federhausabdeckung eine Gangreserven-Anzeige.

Mit vielen kleinen Verbesserungen bei Gehwerk und Aufzugsmechanismus demonstriert das neue Kaliber ASB19 Armin Stroms Verpflichtung, etablierte Theorien ständig zu hinterfragen und die Uhrmachertechnik mithilfe der hauseigenen F&E-Abteilung weiter zu entwickeln. Claude Greisler, Mitbegründer von Armin Strom, betont die verbesserte Benutzerfreundlichkeit: «Wir haben die gesamte Funktionalität eines Uhrwerks mit Automatik-Aufzug neu erfunden, um die Präzision auf ein höheres Niveau zu heben und unseren Sammlern mehr Sicherheit beim täglichen Gebrauch der Uhr zu geben.»

Die neue Gravity Equal Force unterscheidet sich auch durch das neue dezentrierte Zifferblatt und das schlankere Gehäuse mit kleinerem Durchmesser von früheren Modellen. Ein Glanzpunkt der Uhr ist die Dreifachbrücke, die an die Inspiration durch die Taschenuhr erinnert, die hinter dem Kaliber ASB19 steht. Das 41-Millimeter-Gehäuse, ein Novum für Armin Strom, spricht den Sammler mit Neigung zum Klassischen an.

Die zeitgemässen Abmessungen bewahren die Essenz der DNA von Armin Strom, während sich das Design mit seiner neuen Ästhetik auf das Wesentliche beschränkt. Der Schritt zum dezentrierten Zifferblatt macht die Gravity Equal Force besser ablesbar und optimiert die Benutzerfreundlichkeit für anspruchsvolle Sammler.

Die Armin Strom Gravity Equal Force ist das erste Modell der neuen Kollektion System 78. Sie ist mit einem Edelstahlgehäuse ausgestattet und liegt preislich bei CHF 16,900.